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Zweischlauchsysteme und Einschlauchsysteme im Vergleich

Welches ist das Richtige?

Es gibt zwei grundlegende Trockeneis-Strahlsysteme:

  • Einschlauchsysteme
  • Zweischlauch-(Venturi-)Systeme

Der Hauptunterschied besteht in der resultierenden Strahlaggressivität, obwohl die Aggressivität auch durch die verwendeten Trockeneismittel (geschabter Trockeneisblock oder Trockeneis-Pellets) beeinflusst werden kann. Welches System das richtige für Sie ist, hängt von der Anwendung ab. Aber in den meisten Fällen bieten Einschlauchsysteme eine viel bessere Reinigung und Flexibilität.

Und mit der patentierten Düsentechnologie von Cold Jet sind Sie sicher, dass Sie die bestmögliche Reinigungsleistung erhalten. Setzen Sie sich noch heute mit Cold Jet in Verbindung, um das geeignete System für Ihre Reinigungsanforderungen zu finden.

Wenn Sie mehr über den grundsätzlichen Unterschied zwischen den Systemen erfahren möchten, lesen Sie weiter...

Einschlauchsysteme

Cold Jet hat der Einschlauchtechnologie den Weg bereitet und sie im Jahr 1986 eingeführt. Bei Einschlauchsystemen führt ein Schlauch vom Trichter zum Applikator und ein Beschickungssystem führt die Trockeneispartikel und die Druckluft diesem einen Schlauch zu. Die Trockeneispartikel werden dann durch den Druckluftstrom über die gesamte Länge des Schlauches beschleunigt, wobei ihre kinetische Energie und die Aggressivität der Reinigungskraft erheblich zunehmen.

Ein Schlüsselvorteil von Einschlauchanlagen ist die Möglichkeit, einen längeren Schlauch einzusetzen, wodurch der Anwender sich weiter von der Anlage entfernen kann, ohne nennenswert an Strahlaggressivität einzubüßen. Die Aggressivität von Einschlauchsystemen ist außerdem besonders geeignet für stärkere Ablagerungen oder für das Strahlen mit vertikal angehobener Düse, wobei die Anlage niedriger steht als die abgestrahlte Oberfläche.

Einschlauchsystem

Legende:
A: Trockeneis
B: Druckluft
C: Trichter
D: Applikator

Zweischlauchsysteme

Frühe Trockeneis-Strahlsysteme verwendeten die Zweischlauchtechnologie. Dieses System nutzt den Venturi-Effekt zur Beschleunigung der Partikel. Bei Zweischlauchsystemen wird dem Strahlapplikator Druckluft durch einen Schlauch zugeführt, während durch einen zweiten Schlauch, der vom Applikator zum Trichter führt, Trockeneis zugeführt wird. Der Durchfluss der Druckluft durch den Applikator erzeugt einen Sog in dem zweiten Schlauch, der die Trockeneispartikel aus dem Trichter in den Druckluftstrom am Applikator saugt. Die Trockeneispartikel und die Druckluft werden dann gemeinsam ausgestrahlt.

Zweischlauchsystem

Legende:
A: Trockeneis
B: Druckluft
C: Applikator zum Mischen
von Luft und Eis

Da die Trockeneispartikel durch die Druckluft nur über die Länge des Applikators beschleunigt werden, hat das Zweischlauchsystem einen relativ geringen kinetischen Effekt und bietet eine viel weniger aggressive Reinigung als die Einschlauchtechnologie.

Zweischlauchsysteme haben darüber hinaus die folgenden Einschränkungen:

  • Die Länge des Schlauches wird durch das Ansaugvermögen der beiden Schläuche begrenzt, was wiederum einschränkt, in welcher Entfernung von der Anlage das Strahlen erfolgen kann
  • Die begrenzte Aggressivität des Zweischlauchsystems erlaubt kein vertikales Strahlen, da der Sog dann auch die Schwerkraft überwinden müsste
  • Der zulässige Durchmesser von Zweischlauchdüsen wird durch die geringere Leistung und Aufprallgeschwindigkeit begrenzt, die durch das Einsaugen der Partikel in die Düse verursacht werden